Eine microSD-Speicherkarte ist eine fingerkuppengroße (15 x 11 mm) Flash-Speicherkarte. In Mikrocontroller-Projekten speichert sie Fotos, Sounddateien und Messprotokolle (Datenlogging). Manche Boards wie die ESP32-CAM haben einen eigenen microSD-Steckplatz; beim Arduino und beim Raspberry Pi Pico wird die Karte über ein MicroSD-Kartenmodul per SPI angeschlossen. Für Hobbyprojekte eignen sich microSDHC-Karten mit 4–32 GB am besten: Die SD-Bibliotheken von Arduino und ESP32 lesen die Karte im FAT32-Format. Karten ab 64 GB kommen meist mit exFAT und müssen zuerst als FAT32 formatiert werden. Die Geschwindigkeitsklasse (Class 10, U1) bestimmt die Schreibgeschwindigkeit, macht in kleinen Projekten aber keinen Unterschied. Die Karte arbeitet mit 3,3 V und darf nicht direkt an einen 5-V-Pin angeschlossen werden. Wer vor dem Einstecken oder Herausziehen der Karte die Versorgung der Schaltung trennt, schützt die Dateien vor Beschädigung. Eingesetzt wird sie bei der MP3-Wiedergabe mit dem DFPlayer Mini, in Wetterstations-Protokollen und zum Speichern von Fotos mit der ESP32-CAM.

